SINUS~TON | FRANKOPHON!
4. Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik
24.-27. Oktober 2013 | Magdeburg




Interpreten (Auswahl)

 

Guy Livingston wurde in Tennessee (USA) geboren und studierte Klavier an der Yale University, dem New England Conservatory on Boston und am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Neben seinen zahlreichen internationalen Engagements und Auszeichnungen ist Livingston der Schöpfer der beiden Projekte "Don't Panic" (60 einminütige Kompositionen zeitgenössischer Komponisten) und "One Minute more" (60 weitere Kompositionen mit dazugehörigen Videoarbeiten holländischer Avantgarde-Filmemacher). Als Solist trat Livingston mit dem Orchestre National de France und dem Chicago Symphony Orchestra auf. Livingston studierte an der Yale University, am New England Conservatory of Music und am Königlichen Konservatorium der Niederlande. Unter seinen Auszeichnungen befinden sich ein Huntington Beebe Scholarship, ein Preis der Gaudeamus New Music Competition, ein Harriet Hale Woolley Stipendium sowie Preise bei den Klavierwettbewerben von Orléans und Sitges-Barcelona Concorso de Piano Segolo XX.
Er gilt als einer der bedeutendsten Interpreten der Musik von George Antheil, dessen Werke er für CDs der Labels Wergo, New World und Mode Records aufnahm.

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Das Ensemble »ensemble cross.art« wurde 2008 gegründet. Das Erarbeiten neuer Werke mit Komponisten, diese auf die Konzertbühne zu bringen sowie die Zusammenarbeit mit Künstlern anderer Kunstformen und Medien ist das zentrale Konzept des Ensembles. Außerdem thematisiert das »ensemble cross.art« den Austausch zwischen den Kulturen Neuer Musik aus Deutschland und Ländern aus denen die Mitglieder des Ensembles stammen, wie beispielsweise Frankreich, Italien, Israel, Japan und Korea.

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1. Deutsches Stromorchester

Die konsequente Weiterentwicklung des klassischen Sinfonie-Orchesters auf elektronischer Basis ist das Stromorchester. Musiziert wird auf elektrisch betriebenen Geräten in der Stärke eines A-Orchesters um in klassischen Kategorien zu bleiben. Dabei werden die 127 Geräte in Gruppen von 4-7 Spielern getaktet, gedimmt und getunt. Jedes einzelne Gerät wird als Instrument behandelt und verwendet.
Wie vielfältig dabei die sonst als monoton oder gar störend angesehenen Geräte klingen können, beweist das 1. Deutsche Stromorchester eindrucksvoll: Von heftigen Klangmassiven im Tutti bis hin zu filigranen Miniaturen der Solo-Passagen reicht das Spektrum des ungewöhnlichen Klangkörpers.

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Das Ensemble Linea wurde 1998 von dem Pianisten und Dirigenten Jean-Philippe Wurtz in Strasbourg gegründet. Fernab aller Trends interessiert sich das Ensemble für unterschiedliche Sichtweisen auf die Interpretation zeitgenössischer Musik - vom Musiktheater bis zu elektronischen Klängen und von westlicher Musiktradition bis zum reichen Repertoire asiatischer Musik. Im Elsass in Ostfrankreich, nahe der Grenze zu Deutschland und der Schweiz beheimatet, kann das Ensemble auf die Mitwirkung bei zahlreichen internationalen Festivals verweisen. Unter anderem erfolgten Auftritte in Royaumont, beim Festival "June in Buffalo" und bei den Darmstädter Ferienkursen. Auf CD hat das Ensemble Werke von Ivo Malec und Peter Eötvös veröffentlicht.

Jean-Philippe Wurtz wurde 1968 geboren. Er studierte zunächst am Conservatoire der Region Strasbourg und setzte seine Studien an der Karlsruher Musikhochschule fort. Er dirigierte u.a. das Asko-Ensemble und das Ensemble "Contrechamps" und war als Assistent von Kent Nagano an der Oper Lyon tätig. Er arbeitete mit zahlreichen namhaften Orchestern zusammen und leitete die Uraufführungen von Werken von Wolfgang Rihm, Klaus Huber, Younghi Pagh-Paan u.a.

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Das Ensemble der UnterwasserOper arbeitet im Team. Es entwickelt gemeinsam die künstlerischen Produktionen mit dem Anspruch auf Vernetzung, Integration und Aufwertung regionaler Kompetenzen. Kreiert werden Musiktheaterproduktionen mit Wasser, Vermittlung und Durchführung entsprechender Veranstaltungen, Durchführung von damit im Zusammenhang stehenden Seminaren und Workshops. 
Die UnterwasserOper tritt in Berlin und anderen Städten in Jugendstilbädern oder schönen Wasserlandschaften auf.
2011 errang das Ensemble den Publikumspreis des 48h Kunst- und Kultur Festivals Berlin-Neukölln. Als weltweit einmaliges Opernformat schafft das Ensemble durch wundervolle Aufführungen und die sinnliche Eröffnung der Unterwasserwelt eine emotionale Bindung der Besucher.

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Suzanne Binet-Audet studierte Orgel in Montreal (Kananda) und vervollkommnete ihre Ausbildung bei Jean Langlais in Paris. Bereits während ihres Orgelstudiums begann sie sich für die Ondes Martenot zu interessieren und begann das Instrument bei seinem Erfinder, Maurice Martenot, zu erlernen. darüber hinaus erhielt sie Unterricht von Jeanne Loriod an der École Normale Supérieure de Paris, wo sie ihr Konzertdiplom erhielt. Seither gestaltete sie zahlreiche Konzerte als Solistin und als Mitglied des „Sextuor Jeanne Loriod“ und des „Ensemble d’ondes de Montréal“. Suzanne Binet-Audet musizierte mit zahlreichen Orchestern und Ensembles in Kanada, den USA, Japan und Europa. Darüber hinaus ist sie als Komponistin und Improvisationskünstlerin tätig.

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